Weniger Blei in der Natur? Finden wir gut.

Am 26. Juni 2026 hat der REACH-Ausschuss der EU-Mitgliedstaaten einem überarbeiteten Vorschlag der EU-Kommission zugestimmt: Bleihaltiger Schrot soll EU-weit verboten werden – mit einer Übergangsfrist von sieben Jahren ab Inkrafttreten der Verordnung. Endgültig ist das noch nicht: Das Europäische Parlament kann innerhalb von drei Monaten ein Veto einlegen, an den Fristen selbst aber nichts mehr ändern. Bis die Regelung tatsächlich greift, dürfte es also nicht vor 2033 sein.

Betroffen ist ausschließlich Schrot – also die Munition, die vor allem bei der Jagd auf Wasservögel und Kleinwild zum Einsatz kommt. Für Feuchtgebiete gilt ein entsprechendes Verbot bereits seit Februar 2023.

Das finden wir richtig.

Denn wer Wildfleisch als nachhaltiges Lebensmittel schätzt, muss auch den Lebensraum der Wildtiere schützen.

Und damit passt diese Entwicklung sehr gut zu unserer Philosophie bei ur Wild.

Weniger Blei in der Natur ist gut für Tiere, Böden und Gewässer.

Die EU-Kommission begründet ihren Vorschlag mit eigenen Zahlen: Ohne Gegenmaßnahmen würden in den nächsten 20 Jahren rund 876.000 Tonnen Blei aus Jagd, Schießsport und Fischerei in die Umwelt gelangen – mit einem Vergiftungsrisiko für insgesamt mehr als 156 Millionen Vögel in diesem Zeitraum. Das jetzt vorgeschlagene Verbot von bleihaltigem Schrot allein soll die Bleifreisetzung in diesen 20 Jahren um rund 558.000 Tonnen senken.

Das finden wir richtig.

Denn wer Wildfleisch als nachhaltiges Lebensmittel schätzt, muss auch den Lebensraum der Wildtiere schützen.

Und damit passt diese Entwicklung sehr gut zu unserer Philosophie bei ur Wild.

Wildfleisch und Nachhaltigkeit gehören zusammen

Wildfleisch ist für uns das nachhaltigste Fleisch überhaupt.

Wildtiere leben frei in ihrem natürlichen Lebensraum. Es braucht keine Ställe, keine Futtermittelproduktion und keine langen Tiertransporte. Das Fleisch stammt direkt aus unseren heimischen Wäldern und Feldern.

Genau deshalb machen wir ur Wild.

Wir wollen zeigen, dass Wild nicht nur etwas für traditionelle Gasthäuser oder besondere Feiertage ist. Es ist ein regionales, hochwertiges und nachhaltiges Lebensmittel, das genauso selbstverständlich in eine moderne Küche gehört.

Nachhaltigkeit endet für uns aber nicht beim Fleisch selbst. Sie betrifft auch den Umgang mit der Natur, aus der dieses Lebensmittel stammt.

Tradition darf sich weiterentwickeln

Wildfleisch hat eine lange Geschichte. Trotzdem muss nicht alles rund um seine Gewinnung für immer gleich bleiben.

Bleifreie Alternativen – etwa Schrot aus Stahl oder Wismut sowie Kupfer- oder Messinggeschosse – sind laut ECHA bereits weithin gebräuchlich, technisch ausgereift und preislich mit Bleimunition vergleichbar. Wer nach Ablauf der Übergangsfrist noch Bleischrot besitzt, wird es nach aktuellem Entwurf nicht einmal mehr zur Jagd mitführen dürfen – das Verbot gilt nicht erst beim Abschuss, sondern schon beim Mitführen.

David, unser Mitgründer, jagt schon seit Jahren mit Stahlschrot – bleifrei war für ihn also schon lange gelebte Praxis, bevor es zur EU-Vorgabe wurde.

Das geplante Bleischrotverbot ist für uns kein Widerspruch zur Jagd. Es ist eine sinnvolle Weiterentwicklung.

Weniger Blei in der Natur bedeutet weniger Belastung für Wildtiere, Böden und Gewässer. Und das ist langfristig auch gut für das Lebensmittel Wild.

Unser Blick bei ur Wild

Bei ur Wild geht es uns nicht um Jagdromantik.

Uns geht es um gutes Fleisch, kurze Wege, regionale Herkunft und einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen.

Wildfleisch ist für uns ein Lebensmittel mit Zukunft. Gerade weil es so nachhaltig ist.

Deshalb begrüßen wir jede Entwicklung, die dazu beiträgt, unsere Natur noch besser zu schützen.

Weniger Blei in der Natur ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Quelle:

Rat der Europäischen Union / Europäische Kommission (13.07.2026): Verordnung (EU) zur Änderung von Anhang XVII der REACH-Verordnung hinsichtlich Blei in Schrotmunition – ST-11840/26

https://www.riffreporter.de/de/umwelt/flugbegleiter-blei-einigung

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